Bürgerversicherung, nein Danke

Wie kommt eigentlich eine Partei darauf, die nur von 20 Prozent der Bürger gewählt wurde und für Ihre bisherige Politik herb abgestraft wurde, jetzt das Sozialsystem umkrempeln zu wollen?

In der ganzen Welt zählt unser Gesundheitssystem zu den Besten und die Chinesen sind gerade dabei unser System zu kopieren. Eine Bürgerversicherung hat nichts mit sozial tun sondern mit Sozialismus. Zudem vernichtet die Bürgerversicherung nachweislich eine große Anzahl von Arbeitsplätzen, aber das interessiert Politiker, die sich ja selbst die Diäten erhöhen, reichlich wenig.

Wer eine Bürgerversicherung will, der kann ja mal nach Holland und Great Britain schauen und dort sehen was das bedeutet.

In England bekommen Rentner keine künstlichen Gelenke mehr – lohnt sich nicht mehr.  Das wird dann in naher Zukunft auch uns – wie bereits bei den Engländern – blühen. Wollen wir das wirklich?

Vielleicht ein paar profilierungssüchtige Politiker, die leider das System in seiner ganzen Tragweite nicht verstanden haben. Die insbesondere die Unterschiede vom Umlageverfahren der GKV zur Kapitaldeckung, die es nur in der Privaten gibt, noch nicht verstanden haben. Wie kann man ein defizitäres Umlagesystem gegenüber einem kapitalgedeckten gutheißen?

Anstatt das System der GKV zu reformieren will die SPD mit einer „Neid-Debatte“ scheinheilige Gleichmacherei betreiben. Damit verlieren alle, nach dem Motto: „Wenn ich mir nur einen Volkswagen leisten kann, dann soll  der andere auch nur einen Volkswagen bekommen“. Es wird aber immer Menschen geben die bereit sind, für Ihre Gesundheit, mehr auszugeben.

Besser wäre die Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenzen und JEDER Bürger bekommt die freie Wahl in welchem System er sich versichern möchte – anstatt dieser Gleichmacherei. Das wäre viel sinnvoller.

Senkt die Steuern, schafft den Soli ab, gebt uns unser Geld zurück, sorgt für gute Bildung, für eine funktionierende Infrastruktur (Im Süden gibt es immer noch Dieselloks) ordentliche Autobahnen und ganze Brücken.

Kümmert Euch – verdammt noch mal – um die wirklich wichtigen Dinge und lasst die Finger von funktionierenden Systemen.  Abgesehen davon, verstößt die Bürgerversicherung gegen die Verfassung, genauso, wie die Mietpreisbremse. 

Würden die SPD-Profis aber Ihren Job ernst nehmen, dann müsste zukünftig nicht wieder das Verfassungsgericht Politik machen.

Ich kann mir nur wünschen, dass die SPD Opposition bleibt. Weitere Infos finden Sie auch unter: www-Buergerversicherung-nein-Danke.de

Die Gründe für verfehlten Wohnungsbau und das Versagen der Politik.

Woran mache ich das Versagen fest?

An der Quote von Wohnungseigentum innerhalb der EU. Politiker sprechen gerne von Altersarmut und sind doch Mitverursacher. Wieso behaupte ich das?

In der EU ist Deutschland Schlusslicht mit einer Wohneigentumsquote von nur 53 % nur die CH steht mit 44 % noch schlechter da. Skandinavische Länder liegen bei über 70 %. Die  südlichen Länder um die 80 %. Die erfolgreichsten Länder liegen im Osten, Rumänien gar 97 %.

Wir, als eines der reichsten Länder in der EU  – oder vielleicht gerade deswegen – haben die Bürger mit dem wenigsten Wohneigentum. Dafür wird aber eine Altersarmut beklagt, die übrigens viel geringer wäre, wenn die Bürger im Alter in einer abbezahlten Immobilie leben könnten.

Die Politik hat hier durch Kurzsichtigkeit auf voller Linie versagt!

1993 habe ich an der VWA (Verwaltungswirtschaftsakademie) in Freiburg mein Diplom zum Immobilienwirt abgelegt. Daher habe ich genug Fachwissen um dies auch erläutern zu können.

Seit 15 Jahren weise ich auf fehlenden Wohnraum durch die verfehlte Wohnungsbaupolitik hin. Was sind die genauen Gründe hierfür?

  1. Wegfall bzw. Reduzierung der Förderung für Eigennutzer. Ich erinnere an 7b und den 10e.
  2. Wegfall bzw. Verringerung der steuerlichen Förderung für Kapitalanleger. Die Abschreibungsmöglichkeiten sind – außer bei denkmalgeschützten Objekten – deutlich reduziert worden und an erhebliche Auflagen geknüpft.
  3. Die Mieterrechte wurden immer mehr gestärkt, anstatt das Eigentumsrecht zu stärken.
  4. Gleichzeitig haben die Gemeinden sich aus dem sozialen Wohnungsbau zurückgezogen und viele Gesellschaften privatisiert. Städtische Grundstücke und Wohneigentum wurden versilbert.
  5. Zudem wurden die Auflagen für eine Bebauung enorm erhöht und die Teilung von Objekten erschwert. Ich nenne nur Wärmedämmvorschriften oder so sinnlose Muss-Vorschriften wie einen überdachten Fahrradabstellplatz?!?
  6. Außerdem bedienen sich die Länder schamlos beim Immobilienkauf durch die Erhöhung der Grunderwerbsteuer.
  7. Plötzlich wundert sich die Politik über steigende Mietpreise und in kopflosem Aktionismus erfinden die Politiker eine Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip. Letzteres hat jetzt dazu geführt, dass sozial Schwache noch geringere Chancen haben eine Wohnung zu finden wie früher. Ganz toll gemacht. Und die Preise steigen immer noch. Das war purer sinnloser Aktionismus. Was nach wie vor fehlt, um die Lage am Wohnungsmarkt zu entspannen, ist Wohnraum  ausreichend Wohnungen und Häuser. Jahrelang wurde viel zu wenig gebaut, da die Politik mit einem Immobilienüberschuss rechnete und den Wohnbau unattraktiv gemacht hat.
  8. Um dem Ganzen noch eines draufzusetzen kam dann die europäische Wohnungsimmobilien-Kreditrichtlinien (WoKRi) welche unsere Politiker in Deutschland dann so verschärfte, das es jungen Familien noch schwerer gemacht wird  Wohneigentum zu erwerben und Rentner die Möglichkeit entzogen wird ihre bestehenden Immobilien barrierefrei zu gestalten. Die Anforderungen an die Darlehensnehmer für eine Baufinanzierung sind so hoch geworden, dass immer weniger Menschen überhaupt noch ein Darlehen bekommen.

Wie kann man dem entgegensteuern?

Wir brauchen mehr Wohneigentum. Wie kann man dies erreichen?

Ganz einfach:

Grunderwerbsteuer senken oder Freibeträge einführen

Ansprechende Abschreibungsmöglichkeiten für Eigennutzer und Investoren

Erleichterung von Baugenehmigungen

Rechte der Eigentümer stärken

Förderungen, Erleichterungen und Zuschüsse zum Wohnungsbau und –erwerb, ebenso bei der Hypothekenfinanzierung.

Das wären erste Schritte um den Wohnungsbau wieder attraktiv zu machen. Ob eine GroKo die richtigen Schritte auf den Weg zu bringt, wage ich zu bezweifeln. Aber vielleicht sehe ich dies zu skeptisch und die Politik lehrt mich doch noch eines besseren…..wer weiß.

Bis zum nächsten Mal zu aktuellen Themen,
Ihr Michael Klabuhn

„Empathie ist, was wir dringend brauchen!“

Diese Woche bin ich über einen Artikel gestolpert, der mir echt zu denken gab.

Diesen Satz zitiere ich aus diesem Artikel der WELT Edition App:
https://edition.welt.de/issues/170292483/panorama/article/170346765

Worum ging es in diesem Artikel? Vielleicht haben Sie es auch anderweitig in der Presse gelesen: Sanitäter reanimierten einen Jungen der in der Kita zusammengebrochen war. Die Sanitäter eilten zum Ort des Geschehens und parkten einen 23 jährigen ein. Dieser hatte es eilig, er wollte zur Arbeit. Als er sah, dass sein Auto von den Sanitätern eingeparkt war, beschimpfte er diese, trat in seiner Rage einen Spiegel am Rettungsfahrzeug ab und bedrohte die Helfer.

Die Welt fragt zu Recht wie kann es sein, dass es soweit kommen kann? Im ersten Moment mögen wir über den jungen Mann urteilen: „Was für ein Idiot ist das?“ da dessen Reaktion einem normalen Menschen vollkommen unverständlich ist. Doch wenn man einen Moment darüber nachdenkt, dann muss man sich fragen: „Ist der junge Mann nun Täter oder Opfer?“. Wer in einer solchen Weise auf Menschen reagiert die einem Kind das Leben retten, muss erschreckend verroht sein. Wie kann dies passieren? Der junge Mann ist sicher nicht von alleine so geworden. In seiner Erziehung müssen furchtbare Dinge passiert sein, die einen Mensch so abstumpfen lassen. Was muss in einem passieren, dass man als Mensch so herzlos reagiert?

Dieser junge Mann tut mir aus ganzem Herzen leid, er hat wohl seine menschlichen Gefühle verloren. Wie kann man in einem sozialen Umfeld leben, wenn man so unempfindlich reagiert? Immer wieder kann man in den Medien von durchgeknallten Typen lesen, die andere Menschen auf unverständliche Weise verletzen.

Es scheint aber auch an unserer Zeit zu liegen, in der Ellenbogen gebraucht werden um existieren zu können. Leistungsdruck verursacht Stress und der braucht ein Ventil. Wenn ich damit nicht umgehen kann und den Stress nicht selbst abbauen kann, dann werden andere zum Punchingball.

Und wie ist es dann wenn wir innehalten und in uns hören? Gibt es nicht auch bei uns Momente in denen wir ungehalten reagieren und zornig werden obwohl wir eigentlich Nachsicht über sollten? Ist es nicht so, dass Menschen auf dem Rücken anderer Ihre eigenen Vorteile ziehen? Die Pharmaindustrie weiß, dass mit Ihren Giften der Boden verseucht wird und Mensch und Tier die Pestizide schlucken. Die Lebensmittelindustrie weiß, wie giftig Zucker und andere Nahrungsmittelersatzstoffe für uns Menschen sind und trotzdem wird alles den Nahrungsmitteln untergemischt. Tierhaltungsbetriebe beuten Tiere teilweise unter erbärmlichen Umständen aus und lassen sie leiden. Wie abgestumpft müssen die Menschen sein, wenn sie dieses alles nur aus Gewinnmaximierung und für mehr Geld machen.

Sind diese nicht auch wie der junge Mann der ohne Rücksicht auf Verluste seinen Weg fortsetzen will?

Das ist ja das Schwierige an der Empathie. Auch Menschen zu verstehen die selbst keine Empathie haben, oder vielleicht besser keine mehr haben, denen diese abhanden gekommen ist.

Ein Verlust von Empathie bedeutet, Verlust an Menschlichkeit und deswegen kann ich nur zustimmen wenn es heißt: „Empathie ist es, was wir dringend brauchen“!

………………und davon jede Menge…………..

Warum dieser Blog?

Hier werde ich in regelmäßigen Abständen Anregungen und Infos zu den Themen Empathie, Umgang mit Menschen,  zum Gesundheitswesen, zur mentalen Fitness und zu sonstigen interessanten Sachen zu geben.

Was hat mich dazu bewogen die Mitgliederseite www.michael-klabuhn.de ins Leben zu rufen? Angefangen hat das Ganze mit der Idee ein Buch zu schreiben.

Seit 1980 bin ich in der Dienstleistungsbranche rund um das Thema Beratung und Verkauf. Heute bin ich als Key-Account Manager der Ansprechpartner für unsere Geschäftspartner im süddeutschen Raum. Mein Schwerpunkt  ist die Private Krankenversicherung. Ein umfassendes und äußerst interessantes Thema zu dem ich Schulungen halte und ausführlich  informiere. Ich bin ein Befürworter der privaten Krankenversicherung – egal ob für eine private Vollversicherung oder für eine private  Zusatzversicherung zu den gesetzlichen Kassen. 

Gerne diskutiere ich mit Politikern die Zustände in unserem Gesundheitswesen und bin immer überrascht über teilweise mangelhafte Kenntnisse zu den Systemunterschieden. Die private Krankenversicherung wird zu Unrecht angefeindet und  ist mit  Vorurteilen und  Falschaussagen belastet. Die Medien tragen Ihrerseits mit Halbwahrheiten und  teilweise falschen Informationen zur Verunsicherung der Verbraucher  bei.

Hier versuche ich Licht ins Dunkel zu bringen. Ich kommentiere Medienberichte und beziehe in sozialen Netzwerken Stellung und versuche damit zu einem objektiveren  Verständnis beizutragen. Daher werde ich auch auf meiner Seite  mit kurzen Videos oder Berichten zu den Hintergründen und zum besseren Verständnis für die private Krankenversicherung eingehen.

Um jetzt aber  wieder darauf zurück zu kommen, was mich bewogen hat diese Seite einzurichten: Angefangen hat alles mit meinem Buch.

Vor 5 Jahren las ich das Fortbildungsprogramm einer Handelskammer in der ein „Verkaufsseminar“ angepriesen wurde mit  Verkaufsmanipulation,  -fragen und Abschlusstechniken. Was für ein Unsinn für die heutige aufgeklärte Zeit dachte ich bei mir. So mag vielleicht ein junger Verkäufer denken, aber wenn Du so viele Jahre Vertriebserfahrung hast wie ich, dann weißt Du, dass dies nicht nachhaltig ist .

Nun gut, vielleicht gibt es ein paar Verkäufer die so erfolgreich sind, doch ob sie glücklich sind ist eine andere Sache. Denn wird das Geld zum Schmerzensgeld, dann leidet die Psyche.

Und so keimte in mir die Idee meine jahrzehntelange Erfahrung aus der Praxis in einem Buch niederzuschreiben. So habe ich meine Erkenntnisse in meinem Buch „Empathie schafft Sympathie“ niedergeschrieben.

Die Quintessenz von über 35 Jahren Verkaufstätigkeit und Umgang mit MENSCHEN in einem Buch zusammen gefasst. Klar, kann sich jeder das auch alles selber aneignen, aber warum sollte man in dieselben Fettnäpfchen treten wenn ich es mir sparen kann? Lerne vom Profi und werde selber einer…………

Dieses Buch ist meine Fibel die ich jedem, der mit MENSCHEN zu tun hat, gerne an Herzen lege. Ob Existenzgründer, Verkäufer, Führungskräfte, selbst in der Freizeit, in diesem Buch findet jeder etwas, dass er in sein Leben integrieren kann. Vielleicht sogar einige wirklichen Aha Erlebnisse.

Um den Kontakt mit Lesern und Interessierten zu bekommen und zu halten habe ich mich entschlossen eine Mitgliederseite zu machen.

Über was werde ich schreiben?

Zunächst einmal über die Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber Anderen und mir selbst im Alltag – kurz rund um das Thema Empathie

Über Gesundheit und das Gesundheitswesen

Unter Gesundheit verstehe ich auf der einen Seite die körperlichen Belange aber genau so die mentalen und psychischen Herausforderungen denen wir uns immer wieder Stellen müssen. Anregungen und Tipps können die Ihnen weiterhelfen können.

Das Gesundheitswesen betrifft unser Krankenversicherungssystem. Hier gilt es Vorurteile der privaten Krankenversicherung abzubauen und zu guter letzt über praktische Dinge die den Alltag leichter machen können.

 

Sie sehen – ein buntes Gemenge – in dem für jeden etwas passendes dabei ist….

Dynamik

Das kennst Du bestimmt: Oft nehmen Gespräche diese eigenartige Dynamik an, dieses Hin und Her, wie beim Pingpong. Einer sagt was und hat kaum zu Ende gesprochen, da spuckt der Andere bereits seine Meinung aus. Von Aufmerksamkeit kann keine Rede mehr sein. Wir sind viel zu sehr damit beschäftigt,